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Extended Spaces – Resonant Bodies

Ein Festival zur Würdigung und zur Aktualität des Werks von Alvin Lucier

Das Festival »Extended Spaces — Resonant Bodies: Alvin Lucier« begibt sich auf die Spuren des im Dezember 2021 verstorbenen amerikanischen Komponisten Alvin Lucier. Es ist ein Tribut, versteht sich aber auch als ein explizit zeitgenössisches Projekt — eine Hommage an den stets für neue Kontexte offenen und bis ins hohe Alter künstlerisch aktiv gebliebenen Komponisten. Das Programm besteht aus drei Teilen: Klanginstallationen, Konzerten und Performances sowie einem Symposium. Es konzentriert sich auf Luciers revolutionäre musikalische und kompositorische Konzepte und deren Bedeutung für die zeitgenössische kompositorische Praxis. Dazu verknüpft es die Anfänge von Luciers experimenteller Musik und Instrumentalkompositionen mit aktuellen künstlerischen Positionen.

Exemplarische Aufführungen von Luciers Werken werden stets mit aktuellen Kompositionen, Performances und Installationen kombiniert. Das Programm umfasst insgesamt zehn Konzerte und Performances sowie acht Klanginstallationen. Darüber hinaus wird ein zweitägiges Symposium die besondere Rolle Alvin Luciers für die Musikwelt, die Klangkunst und die experimentelle Musik bis in die Gegenwart beleuchten.

Für die Konzerte arbeitet singuhr mit dem Ensemble KNM Berlin und dem Ever Present Orchestra zusammen, einem Ensemble, mit dem Lucier in seiner letzten Schaffensperiode sehr eng zusammengearbeitet hat. Mehrere renommierte Solisten werden Werke von Lucier interpretieren. Für Luciers Klanginstallationen arbeiten wir mit dem Berliner Lucierexperten Hauke Harder zusammen.

Das Festival findet modular und zeitgleich an sechs verschiedenen Orten in Berlin statt: in der Parochialkirche (Berlin-Mitte), im Kunstquartier Bethanien, in der Emmauskirche (Berlin-Kreuzberg), im Radialsystem (Berlin-Friedrichshain), in der CLB Galerie und in der daadgalerie (Berlin-Kreuzberg). An dem Projekt beteiligen sich nationale und internationale Künstler:innen aus den unterschiedlichsten Disziplinen und Genres, darunter solche, die bereits seit Jahren praktische Erfahrungen mit Luciers Werken haben, aber auch solche, die sich zum ersten Mal mit Lucier auseinandersetzen: u.a. Hanna Hartman (SE), Yutaka Makino (JP), Juliana Hodkinson (GB/DK), Michael Moser (AT), Ana Maria Rodriguez (AR), Ron Kuivila (US), David Behrman (US), Hugo Esquinca (MX), Robyn Schulkowsky (US), Alberto de Campo+Liz Albee+Hannes Hoelzl+Anne Wellmer, Hauke Harder (DE), John Fulleman (SE), Charles Curtis, Trevor Saint (US).

Veranstaltet von singuhr e.V.
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds 

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