Contemporary Art - Science - Urbanism - Digital Culture

Turning the Point ist ein prozessorientiertes Versammlungs- und Verortungsprojekt von Pia Lanzinger, Katharina Schlieben und Sven Sappelt sowie zahlreichen weiteren Mitwirkenden aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Es erstreckt sich über einen Zeitraum von rund 18 Monaten und ist in drei Sequenzen gegliedert. Turning the Point ist dabei nicht nur als Ausstellungstitel zu verstehen, sondern als Handlungsanweisung für eine künstlerische und kuratorische Vorgehensweise.

Protagonist*in der ersten Sequenz ist der Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg: Checkpoint Moritz wird die ansässigen Nachbarschaften rund um den Moritzplatz ab Herbst 2024 auf spezifische Weise miteinander ins Gespräch bringen und die Geschichte und Gegenwart des Platzes eine Gestalt annehmen lassen, die sowohl für die Bewohner*innen selbst, wie für eine größere Öffentlichkeit interessant ist. Die zweite und dritte Sequenz bauen 2025 darauf auf.

Die künstlerische Praxis von Pia Lanzinger schafft hierfür einen referentiellen Rahmen, der auf vielfältige Weise kommunikative Situationen, Dialoge und Erzählungen zwischen Akteur*innen (und Orten) organisiert, Menschen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitskontexten miteinander ins Gespräch kommen lässt, verstummte Wissenserfahrungen zum Sprechen bringt oder neue Aktions- und Spielräume erschließt.

Gefördert von der Lotto-Stiftung.

Arts, Science & Culture

Sequenz 1

Herbst 2024

Sequenz 2

Frühjahr 2025

Sequenz 3

Herbst 2025